Chima

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Eine bewusste Veränderung findet nicht ohne vorherige Auseinandersetzung statt. Und der
Frankfurter Musiker Chima hat sich im letzten Jahr ausgiebig mit einigen der großen Themen des
Lebens auseinandergesetzt. Was wünsche ich mir für die Zukunft? Wie sieht für mich eine ideale
Partnerschaft aus? Was mache ich aus tatsächlicher Überzeugung heraus? Und nicht zuletzt,
wie meistere ich den Balanceakt zwischen meiner eigenen Vorstellung von Glück und den - in
Chima’s Fall eher konservativen – Konditionierungen und Erwartungen, etwa der Eltern, an mich?
Fazit: Alles gar nicht mal so einfach. Und da ist noch was, denn das mit den inneren und äußeren
Ansprüchen kennt Chima schon von der Musik ... Chima hat seine Veröffentlichungen in der
Vergangenheit auch schon immer gefühlt und zu 100% hinter ihnen gestanden, er hatte aber
(zumindest ein Stück weit) auch immer die Ansprüche der Musiklandschaft in Deutschland - oder
Patata-Land, wie Chima seine Heimat liebevoll betitelt - im Auge. Das ist nun passé.
Inspiriert durch eine aufbrausende, zutiefst unter die Haut gehende Beziehung, die ihn alles
bisherige hat in Frage stellen lassen, hat Chima endlich wieder zur Feder gegriffen - und diesmal
sollte es nochmal ein Stück privater und selbstentlarvender werden. Schonungslos,
kompromisslos authentisch, ungefiltert und direkt vom Herzen in die Ohren der Zuhörer. Mit
Verkaufseinheiten im sechsstelligen Bereich, Millionen von erzielten Streams und Views und
einer 1LIVE Krone Nominierung in der Kategorie Bester Künstler (2012) im Rücken, kann man
sich auch schon mal was wagen.
Dabei herausgekommen ist sein neuer Track “Keine Liebe”, eine explosive Mischung aus Pop,
Soul und dem ungezähmten schwarzen Rock ’n’ Roll der 60er, sowie Texten, die viele Hörer nicht
zuletzt auch aufgrund der aktuellen Krise sehr gut nachvollziehen werden können. Es geht darum,
mit offenen Augen durchs Leben zu laufen. Sich bewusst zu machen, dass es keine Garantien in
Bezug auf die Zukunft gibt und auch mal infrage zu stellen, wofür es sich wirklich lohnt hart zu
arbeiten - und ggf. wie viel. Sich die Zeit zu nehmen, ein Gespür und eine Dankbarkeit für den
jetzigen Moment, die aktuelle Gegenwart, zu entwickeln und auch mal zu genießen, statt immer
nur auf ferne Ziele hinaus zu ackern. Sonst rauscht das Leben unbemerkt an einem vorbei.
Chima selbst sagt, der Mensch wird mindestens zweimal geboren: Am Anfang steht die
klassische biologische „Entbindung“ und dann gibt es später, im Erwachsenenalter, noch die
Findung zu sich selbst. Und für Chima fühlt sich das, was gerade bei ihm passiert, wie der Anfang
einer zweiten Geburt an. Er richtet sich im Hier und Jetzt ein und ist mit “Keine Liebe” auch bereit,
andere an seinen neuesten Erkenntnissen teilhaben zu lassen. Es ist eine Einladung zur
Selbstreflexion im Sinne der Selbsterfüllung und auf der Suche nach dem eigenen Glück, denn
was gibt es wichtigeres im Leben als sich auf den ganz eigenen Weg zu machen.

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