Flynn

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Für Flynn war 2019 das Jahr der großen Veränderungen. Er katapultierte sich aus der beschaulichen irischen Kleinstadt Mullingar auf die großen Bretter, die die Welt bedeuten und somit u.a. die für jeden jungen Künstler so begehrten Bühnen des Tomorrowland Festivals. Mit seiner Musik verarbeitet er die Höhen und Tiefen seines noch jungen Lebens und die gesellschaftlichen Herausforderungen, mit denen seine sogenannte Generation Y und Z konfrontiert wird. Dabei hat er keine Angst, sein Innerstes nach außen zu kehren, textet ehrlich über Gefühle, Ängste und den inneren Druck, sich beweisen zu müssen. Und so fügt es sich, dass Flynns Musik zum Soundtrack einer sich selbst bewussten, nach vorne schauenden und „out of the box“ denkenden Generation wird.

Ohne feste Bleibe, schlief er mal hier, mal da, auf der Couch von Freunden oder auch im Park, wenn es nicht anders ging. Immer den Gedanken im Kopf, dass er es schaffen würde, dass er diese Zeit überwinden und am Ende sogar noch gestärkt daraus hervorgehen könnte: „In the back of my mind, I was like ‘if I have to sleep on a sofa for a year, I’ll do it if it means my songs will get heard. I was a reckless teenager just having fun and learning about life and that’s definitely inspired a lot of my songs today as an adult.”

Ob es letztlich die richtige Energie oder eben sein besonderes Talent war, die ihm zu seinem bisher größten Erfolg - der Zusammenarbeit mit dem belgischen Hit-Produzenten und DJ Lost Frequency in 2019 – verholfen hat, lassen wir an dieser Stelle unbeantwortet. Die daraus entstandene Single „Recognise“ spricht für sich selbst, erreichte sie weltweit doch bereits mehr als 35.000 Streams und brachte Flynn auf die Bühnen von Europas größten EDM Festivals, Tomorrowland und Parookaville.

Alles, was Flynn erlebt, ihn berührt und inspiriert, findet sich auf lyrische Weise auch in seinen Songs wieder. Das gilt sowohl für die positiven wie auch negativen Erfahrungen. Doch ‚aufgeben‘ kommt für den talentierten Künstler nicht in Frage – und getreu des Mottos „Die Welt ist nicht genug“ spiegelt sich Flynns Entschlossenheit und Zielstrebigkeit auch in seiner Musik, die vor allem durch eine raffinierte Symbiose aus tanzbaren R&B-Melodien und elektronischen Elementen geprägt ist.

So eigenwillig er einerseits erscheinen mag, so verletzlich und sensibel zeigt er sich durch seine Songs – eine Ambivalenz, die ein hohes Maß an kreativem Potential hervorbringt und somit zu seiner Stärke wird. 

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